Tagungsbericht

Nachmittags am 9. Dezember 2011 hielt Jacob M. Baum von der University of Illinois einen Vortrag über einen Ausschnitt seiner Dissertation. Unter dem Titel „The Rosary, Synthaesthesia, and Early Modern Reformation“ ging es unter anderem um die Beschaffenheit von Rosenkränzen. Besonders beliebter Werkstoff war wohl Zedernholz, das auch noch den Geruchssinn ansprach. Der Vortrag wurde im Rahmen des Ninth Workshop on Early Modern German History am Deutschen Historischen Institut in London gehalten.

Die Diskussion dieses Vortrags war besonders rege und ich musste innerlich besonders schmunzeln, weil mir in der Piccadilly Line am Morgen eine Frau gegenüber saß, die in ihrer Hand einen Rosenkranz hielt und mit geschlossenen Augen im Trubel der Londoner U-Bahn ihre Lippen zum Gebet bewegte. Konzentriert? Selbstvergessen? Es war mir aufgefallen… Und nachmittags dann eben die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Bedeutung des Rosenkranzes. Es gibt sie eben doch die lebensweltlichen Bezüge.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s