U.S. Impressions – Act I

Buying a Hot-Dog!

Meinen ersten Hot-Dog habe ich in Rom gegessen, als ich vor zwei Jahren in meine Wohnung gezogen bin und noch ein paar Zusatzregale und Schrauben von IKEA brauchte. Weniger eine spontane Eingebung war es damals ein Kollege, der mich zu einem IKEA-Hot-Dog mit Röstzwieblen überredete. Das schrecklichste, was ich in meinem Leben je gegessen habe! – außer vielleicht Zuchinipastete im Jahr 1988…

In den U.S.A. sieht das hingegen anders aus. Prinzipiell Fast-Food nicht abgeneigt, wollte ich dem Hot-Dog eine zweite Chance geben. Und es hat sich gelohnt!

Der erste wurde in New York City gegessen. Am Broadway. An dem Ende, das an Tribeca grenzt. Eine kleine Imbissbude an der Straße hatte -.99$ Hot-Dogs zu bieten.

Die sahen noch vergleichsweise karg aus, schmeckten aber schon sehr gut. Weiches Brötchen, knackige kleine Wurst, Senf, Schluss! Mmm…

Den nächsten habe ich dann in Washington D.C. probiert. Direkt um die Ecke vom National Museum of American History. Da gehört so eine Imbissbude auch hin. Das Verkaufserlebnis bestand darin, dass ein asiatischer Verkäufer definitiv keine Lust mehr hatte, jetzt noch einen Hot-Dog zu verkaufen. Sobald ich ihn in der Hand hatte, knallte der Aluminiumladen herunter: geschlossen! Geschmeckt hat er nicht soo gut wie der in NYC. Er war ok. Den besten Hot-Dog gab es dann aber auf der anderen Seite der Mall direkt neben dem Landwirtschaftsministerium…

Polish Sausages! An jeder Bude gibt es Hot-Dogs und Hot-Dogs mit „Polish Sausage“… DAS muss man dann ja auch einmal vergleichen. Es waren zwar wieder keine Polen, sondern erneut Vietnamesen, die ihn mir verkauften, aber dafür sehr viel freundlicher und die Wurst ist größer und leckerer! Und eine junge Frau im Business Kostüm stand plötzlich neben mir und fragte: „Polish Sausage? What’s the difference?!“ – „No idea, I’m trying actually my first one…“ Sie dann auch! Es gab nicht nur eine viiiiel größere Wurst, sondern – Deluxe-Variante! – auch kleine Zwiebelwürfelchen… Als ich gerade in meinen Hot-Dog biss, rief mir die Angestellte aus dem Ministerium noch zu: „Enjoy your Hot-Dog! And have a nice day!“ – mmmmh…. Nein: Mmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm!

Aber – pst! – der beste Hot-Dog wird am West Campus der Duke University in North Carolina angeboten. In ca. 317 Variationsmöglichkeiten, spicy, frisch, mit Käse, ohne, BBQ, asian, chinese hastenichtgesehen… Und da ich ja aus Gründen der Vergleichbarkeit einen recht schmalen einfachen solo-Hot-Dog haben wollte, bin ich nun für immer unten durch. Die Tatsache, dass ich mit cheese, a bit of chily and sausage zufrieden war, sorgt jetzt wohl dafür, dass der Hot-Dog-Verkäufer mich für immer und ewig zur kulinarischen Un-Person und zur persona non grata erklärt. Morgen früh erwarte ich Fahndungsplakate auf dem Campus…

Aber geschmeckt hats einfach wunderbar!

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