Pesto-Parade!

Pesto! Grüne Pastasoße… Als ich das zum ersten Mal hörte, war meine Reaktion zurückhaltend. „Grüne Soße zu Nudeln?!“ Ich war 19 und hatte gerade angefangen zu studieren. In meinem Studentinnenwohnheim teilte ich mir den Flur – und by the way: 2 Badezimmer! – mit über 20 anderen Mädchen. Die meisten waren italienische ERASMUS-Studentinnen, denen ihre Eltern anscheinend nur das einzige katholische Mädchenwohnheim gestatteten. Gut, Cristina sprach also von diesem pesto… und ließ es mich probieren. Mm… Beginn einer neuen kulinarischen Vorliebe!

Pestovergleich

Was liegt also näher, als wenn man frisch zurück aus Italien die deutschen Supermarktregale nach Pesto absucht?! „Barilla“ muss es nun nicht sein. Das kenne ich und mag ich nicht… Basilikum kann man zwar noch meistens herausschmecken, aber es ist mir zu cremig, zu sahnig irgendwie. Ich werde also jetzt eine ganz subjektive Pesto-Parade veranstalten und mich schrittweise durch das Angebot futtern.

Terre di Liguria_PestoDen Anfang hat heute das „Pesto originale mit Zitrone“ von „Terre di Liguria“ gemacht. Es war nicht schlecht. Die Portion ist angemessen, ein 180g Gläschen voll. Ein bisschen viel öl vielleicht. Beim ersten Öffnen muss man graben, um an das eigentliche pesto zu kommen. Konsistenz, Farbe und Geschmack sind aber absolut ok. Es ist vielleicht fast ein bisschen zu zitronig, weil die Zitrone das Basilikum überdeckt. Aber für ein Pastagericht im Sommer sehr lecker. Nur haben wir hier ja gerade noch keinen Sommer in Deutschland. (Ich jedenfalls trage Wollstrümpfe und Fleecejacke!) Produziert wird es von Audia Food GmbH aus Essen, allerdings schreiben sie, dass sie in Italien herstellen lassen. Wenns denn so ist. Dem Geschmack tut das keinen Abbruch. im Gegenteil. Wenn die übrigens Pestogläser ebenfalls in dieser Liga spielen, bin ich zufrieden. Mehr dann demnächst. Dann liefere ich auch den Preis für „Terre di Liguria“ nach.

Die Firma selbst beschreibt ihr Produkt übrigens als „exklusives ‚Pesto‘, hergestellt in Ligurien/Italien“. Es ist ohne Zusatz von chemischen Farb- und Konservierungsstoffen hergestellt und wird als „Klassiker der italienischen Küche“ für frisch gekochte Pasta mit geriebenem Parmesan, aber auch auf „Landbrot mit einem Tropfen feinstem Olivenöl“ und als Zugabe für Fischgerichte empfohlen. Angesichts der Zitrone kann ich mir Fischgerichte tatsächlich mit einem bisschen dieses pesto vorstellen. Das zusätzliche Öl wird für bruschetta sicherlich nicht mehr benötigt… Demnächst mehr. Und am Schluss sage ich Euch, welches pesto ihr uuuuunbedingt probieren müsst, wenn ihr in einen römischen Supermarkt kommt!

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3 Kommentare zu „Pesto-Parade!“

  1. Hallo, aber die beste Pesto-Sauce hast Du vergessen, auf die ich Dich mal hingewiesen hatte. Die in den flachen Plastikschalen, im Kühlfach. Wer die einmal probiert hat, hält das übliche Gläschenzeugs für ungenießbar. Stefan

    1. Nimm bloß nicht die Auflösung vorweg, Stefan! Ich werde die Welt der deutschen Pesto-Freunde schon noch mit dem genialsten, leckersten, groooßartigsten Pesto der cucina italiana vertraut machen! 🙂

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