Pesto-Parade II

Bernbacher PestoIhr erinnert Euch noch an den Auftrag? Das beste irgendwie halbwegs zuverlässig in Deutschland erhältliche Pesto sollte gefunden werden! Das ist gar nicht so einfach. Eine abgeschlossene Versuchsreihe ist es schon gleich gar nicht…

Das Gute zuerst: essbar war alles, was ich probiert habe. Das Beste war im Endeffekt dann doch das erste Pesto, das ich probiert hatte. „Pesto originale mit Zitrone“ von „Terre di Liguria“ – es gibt es auch ohne Zitrone! Die Menge ist ok, man erhält 180g im Glas für den gleichen Preis, für den „Kattus“ die Hälfte eines Pesto à la Genovese anbietet. Dieses BIO-Siegel-Pesto hat mir am meisten Kopfzerbrechen gemacht. Vielleicht kriegt man kaum irgendwo ordentliches BIO-Basilikum und sie haben deswegen vergleichsweise wenig verarbeiten können? Hm. Jedenfalls ist dieses Kattus-Pesto nicht nur winzig mit seinen 90g pro Glas. Es hat auch eine sehr helle Farbe und eine sehr cremige Konsistenz. Mir war es zu cremig, der Geschmack wurde mir zu sehr überdeckt. Cashewkerne anstatt Pinienkerne. Ob es daran liegt? Aber es ist schon ok. Als Brotaufstrich schmeckte es mir sogar recht gut. Nur auf den Nudeln ist es für mich definitiv ein no go!

Kattus-Pesto

Das grüne Pesto der Firma „Bernbacher“ habe ich extra probiert, weil eine Freundin es benutzt und mag. Wieder ein vergleichsweise doppelt so großes Glas. Etwas dickflüssiger als das von „Terre di Liguria“. Aber nicht schlecht. Es hat nur sehr wenig Geschmack von frischem Basilikumpesto… Man kann es fast wie eine Art Gemüsesoße mit Basilikumanteil verwenden. Wenn man die Pasta dann aber noch mit Pinienkernen (angeröstet oder unbehandelt, ganz wie mans mag) verfeinert, ein bisschen parmigiano drübergibt und einen Hauch Zitrone dazu, dann schmeckt es wirklich ganz ordentlich. Ziemlich genau in der gleichen Liga – geschmacklich jedenfalls – liegt das Pesto verde von „biofinesse“ von Tengelmann, das allerdings preislich einen Unterschied macht und sicherlich auch den Bioangaben auf dem Etikett gerecht wird. Ich bin allerdings der Ansicht, man müsse sich auch von normalen, nicht eigens mit BIO gelabelten Lebensmitteln gut und gesund ernähren können.

Ein Gläschen aus de, Sortiment von Norma fehlt mir noch. Bei Penny gab es schon vor Jahren ein schwarz-grünes Pesto, das in seiner Zusammensetzung an Olivenpaste erinnert, aber nicht an Pesto. Nächste Woche fliege ich nach Rom. Wenn die zeit es erlaubt, mache ich Euch Fotos von dem besten Pesto der Welt und erkläre Euch, wo ihr es dann findet. Im Kühlregal. Aber halt nicht überall. Eine Offenbarung, wenn man Pesto und Pasta mag. Dazu aber später mehr. Ich will mich ja wieder integrieren. Das heißt am Sonntag Abend, dass ich mich pünktlich zum „Tatort“ mit einer kuscheligen Decke vor dem Fernseher einfinden muss. Wenn ich schon diese komischen neuen GEZ-Gebühren zahle, muss ab und zu auch gezielt konsumiert werden. Vorher allerdings gibt es noch einen großen Teller… – genau: Pasta!

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