Rom stilisiert!

nycKennt ihr diese Poster von Tobias Svenlöv? Verschiedene Städte werden in absolut stilisierter Form dargestellt. New York assoziiert der Künstler offensichtlich mit dem Central Park. Dargestellt ist nichts anderes als eine gleichmäßig grüne Fläche in Form eines Rechtecks. Central Park, klar. Oder vielleicht genau das richtige für den St. Patrick’s Day! Leben nicht mehr „Iren“ in New York als auf der ganzen irischen Insel?! Ok, lieber nicht in irrigen Annahmen verstricken, vermutlich ist das nur ein launiger Journalistengag, der jedes Jahr wieder angebracht wird.

Das Poster für München gefällt mir persönlich jetzt nicht so gut, auch wenn die Idee natürlich ihre Berechtigung hat! Ein Hoch auf die Gemütlichkeit… Wie heißt es beim Vertrieb über Monoqi so richtig:

munich„Gizeh, New York, Paris… typische Postkartenmotive? Ja und nein. Der schwedische Künstler und Grafikdesigner Tobias Svenlöv a.k.a. I’m Not Wordy stellt in seiner Posterserie „Minimalistic Places“ weltbekannte Orte dar, die wir schon tausendfach gesehen haben – aber nicht so. Durch eine kluge und humorvolle Komposition der farbigen Flächen und schlichten geometrischen Formen überlässt er es der Fantasie des Betrachters, in jedem Motiv etwas Verblüffendes zu entdecken, das sich manchmal erst erschließt, wenn man um die Ecke denkt oder die kleine Überschrift am oberen Bildrand gelesen hat.“ – Gilt zum Beispiel für das Poster, das Texas anhand einer stilisierten Fahne präsentiert, während Gizeh eine aufs Wesentliche heruntergebrochene Pyramide zeigt. Das Poster, das Paris darstellt, nimmt wohl auf die sternförmig zulaufenden Straßenachsen Bezug. Oder was seht ihr hier?

Paris

Weitere Minimalistenposter findet ihr auf der Homepage von Svenlöv. Was ich mich jetzt seit längerem frage: Wie sähe ein perfektes Rom-Poster aus? Greift es die Windung des Tiberknies auf? Die Starenschwärme? Die Abbruchkante des Kolosseums? Oder den knallroten Galonstreifen an der Seitennaht von Carabinieri-Uniformhosen? Es gibt so viele Ideen. Was meint ihr? Für den Vatikan würde ich die gestreifte Uniform der Schweizer Gardisten oder die Kuppel von St. Peter heranziehen. Beginnt Spaß zu machen… Irgendwie muss man ja die Zeit bis zum Gottesdienst  herumkriegen. Bevor dann wieder ein unsägliches Krippenspiel den Heilig Abend einläutet. Ich wünsche allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest! – Vielleicht auch ein Obelisk? Oder das typische San Pietrini-Pflaster? Oder oder oder…

 

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2 Kommentare zu „Rom stilisiert!“

  1. Mir persönlich ist das zu minimal. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass sich mir der künstlerische Wert des Malewit’schen Quadrats auch noch nie erschlossen hat.

    1. Ich bin noch total unentschlossen. Auf der einen Seite mag ich die Idee, auf der anderen ist mir München eindeutig zu blöd… New York kann ich allerdings stundenlang mit leichtem Lächeln betrachten. Mag daran liegen, dass ich Grün gut leiden kann 😉

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