Kein Schnee in Rom…

So schön herausgeputzt… Warme Strickmütze, Schnurrbärtchen gezwirbelt… Aber trotzdem kein Schnee in Sicht. Im Rinne Monti sind eine Menge solcher Street Art-Objekte zu finden, hier ein Beispiel für Urban Knitting/Guerilla Knitting! Buon nasale und einen gesegneten zweiten Weihnachtsfeiertag!

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Meine Lieblingskrippe in Rom!

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Weihnachten zu feiern, heißt Krippen aufzustellen. Es gibt Familien, in denen an jedem Tag im Advent ein weiteres Tier, ein Hirte oder ein Engel hinzugestellt wird, bis dann am Heiligen Abend das Jesuskind in der Krippe liegt und Weihnachten gefeiert wird. In Neapel gibt es ganze Krippengassen mit fließenden Bächen, Mühlen und detaillierten Alltagsszenen. Auf dem Petersplatz steht die größte Krippe in Rom, aber Weiterlesen „Meine Lieblingskrippe in Rom!“

Alternativen zur Weihnachtstanne…

Alternativen zur Weihnachtstanne müssen keine Fichten sein… Meine Nachbarn haben jedenfalls einen Weihnachtsolivenbaum!

DSC_0008Und da ich gar nicht wusste, dass man sich tunlichst schon vor dem 3. Advent nach einem schönen Bäumchen umsieht, wird es jetzt eng… Dabei freue ich mich so auf meinen ersten eigenen Weihnachtsbaum! Da soll es nicht gleich eine totale Normabweichung sein. Weiterlesen „Alternativen zur Weihnachtstanne…“

Oje, oje, es weihnachtet langsam…

Ich habe noch Tomatenernte und woanders weihnachtet es schon fast… Aber weil es gar so lieb aussieht, hier der Hinweis auf ein Nikolaus-Gewinnspiel im Blog von Christina! Viel Glück…

Advent!

…es blinkt, es funkelt und eigentlich ist es viel zu warm. 18 Grad in der Sonne. Vielleicht in der Mittagszeit sogar noch mehr. Aber es ist ja schon der 2. Advent vorbei! Vorweihnachtsstimmung in Italien ist ganz anders als in Deutschland. Glühwein und Lebkuchen sind seltene Exotica. Stattdessen ist es leicht, beim Gang durch eine x-beliebige Fußgängerzone zu erblinden: zu bunt und grell sind die Lichterketten und zu schnell der Rhythmus, in dem sie blinken. Vermutlich funken die Lichterketten in grün-weiß-rot die Titel italienischer Weihnachtslieder – oder schlicht S.O.S.

Babbo Natale läuft durch Fußgängerzonen und bimmelt aus unerfindlichen Gründen mit einer Glocke. In der Einkaufspassage „Galleria Umberto I“ in Neapel können kleine dicke Kinder ihre Wünsche an den Babbo Natale auf einen Zettel schreiben. Wenn man sie hochhebt, dann können sie diese Zettel schließlich an die Zweige eines großen Tannenbaums hängen.

Ein Deutscher, der gerade erst aus dem Rheinland nach Rom versetzt worden ist, erklärte letzte Woche mit viel Genugtuung, dass der Weihnachtstrubel sich in Rom ja noch in Grenzen hielte. Sein Vergleichsmaßstab waren Schokoladenweihnachtsmänner ab Oktober und „Last Christmas“ in Dauerschleife. Dass sich die Weihnachtsbeleuchtung aber auch unmittelbar vor den Weihnachtsfeiertagen noch auf die jetzt schon zu sehenden Lichterketten und Plastikweihnachtsbäume beschränkt, das wird er eben erst noch sehen.

Und blinkende Haarreifen mit wackelnden rot/weiß gekleideten Weihnachtsmännchen gibt es ja auch jetzt bereits auf den Köpfen scheinbar ganz normaler Männer und Frauen. Meistens an der Hand ein oder zwei quengelnde Kinder unter 10 Jahren. Ob ihnen eigentlich diese attraktiven Schmuckstücke zugedacht waren oder ob die eigene Verunstaltung letzte Ausflucht der Eltern war, um die Kinder im Zaum zu halten, muss offen bleiben. Klettern, klingeln und singen tut der Weihnachtsmann jedenfalls auch hier in allen Stadtteilen, an sämtlichen Geschäften und Außenfassaden normaler Palazzi…

Lichtblicke sollen aber nicht verschwiegen werden! Svolgliatelle calde mit warmem Kakao lassen überall eine Idee von Dezember entstehen. Adventlich geschmückte Fassaden im Einheitslook haben definitiv auch ihren Charme und schließlich kann ich es ja auch virtuell auf meiner Website schneien lassen! Eine besinnliche und schöne Adventszeit… Buon avvento!