Vacanze di natale

Chiuso per le ferie! Kurze Minipause in zig Geschäften und Lokalen… Das normale Bild Mitte August! Aber in Rom ist an den Weihnachtsfeiertagen tatsächlich auch ein bisschen geschlossen. Zwar nicht ganz so konsequent wie im Sommer, aber das ein oder andere Schild lässt sich finden. Immerhin sind die meisten Supermärkte zu, denn ein bisschen verrückt fände ich es ja doch, wenn man an den Weihnachtsfeiertagen ganz normal in der Schlange an der Kasse steht, weil doch noch Milch fehlte. Oder was halt sonst so fehlen könnte. Buon natale!

ferie

 

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Rom stilisiert!

nycKennt ihr diese Poster von Tobias Svenlöv? Verschiedene Städte werden in absolut stilisierter Form dargestellt. New York assoziiert der Künstler offensichtlich mit dem Central Park. Dargestellt ist nichts anderes als eine gleichmäßig grüne Fläche in Form eines Rechtecks. Central Park, klar. Oder vielleicht genau das richtige für den St. Patrick’s Day! Leben nicht mehr „Iren“ in New York als auf der ganzen irischen Insel?! Ok, lieber nicht in irrigen Annahmen verstricken, vermutlich ist das nur ein launiger Journalistengag, der jedes Jahr wieder angebracht wird.

Das Poster für München gefällt mir persönlich jetzt nicht so gut, auch wenn die Idee natürlich ihre Berechtigung hat! Ein Hoch auf die Gemütlichkeit… Wie heißt es beim Vertrieb über Monoqi so richtig:

munich„Gizeh, New York, Paris… typische Postkartenmotive? Ja und nein. Der schwedische Künstler und Grafikdesigner Tobias Svenlöv a.k.a. I’m Not Wordy stellt in seiner Posterserie „Minimalistic Places“ weltbekannte Orte dar, die wir schon tausendfach gesehen haben – aber nicht so. Durch eine kluge und humorvolle Komposition der farbigen Flächen und schlichten geometrischen Formen überlässt er es der Fantasie des Betrachters, in jedem Motiv etwas Verblüffendes zu entdecken, das sich manchmal erst erschließt, wenn man um die Ecke denkt oder die kleine Überschrift am oberen Bildrand gelesen hat.“ – Gilt zum Beispiel für das Poster, das Texas anhand einer stilisierten Fahne präsentiert, während Gizeh eine aufs Wesentliche heruntergebrochene Pyramide zeigt. Das Poster, das Paris darstellt, nimmt wohl auf die sternförmig zulaufenden Straßenachsen Bezug. Oder was seht ihr hier?

Paris

Weitere Minimalistenposter findet ihr auf der Homepage von Svenlöv. Was ich mich jetzt seit längerem frage: Wie sähe ein perfektes Rom-Poster aus? Greift es die Windung des Tiberknies auf? Die Starenschwärme? Die Abbruchkante des Kolosseums? Oder den knallroten Galonstreifen an der Seitennaht von Carabinieri-Uniformhosen? Es gibt so viele Ideen. Was meint ihr? Für den Vatikan würde ich die gestreifte Uniform der Schweizer Gardisten oder die Kuppel von St. Peter heranziehen. Beginnt Spaß zu machen… Irgendwie muss man ja die Zeit bis zum Gottesdienst  herumkriegen. Bevor dann wieder ein unsägliches Krippenspiel den Heilig Abend einläutet. Ich wünsche allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest! – Vielleicht auch ein Obelisk? Oder das typische San Pietrini-Pflaster? Oder oder oder…

 

Meine Lieblingskrippe in Rom!

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Weihnachten zu feiern, heißt Krippen aufzustellen. Es gibt Familien, in denen an jedem Tag im Advent ein weiteres Tier, ein Hirte oder ein Engel hinzugestellt wird, bis dann am Heiligen Abend das Jesuskind in der Krippe liegt und Weihnachten gefeiert wird. In Neapel gibt es ganze Krippengassen mit fließenden Bächen, Mühlen und detaillierten Alltagsszenen. Auf dem Petersplatz steht die größte Krippe in Rom, aber Weiterlesen „Meine Lieblingskrippe in Rom!“

Verkehrsprobleme in und um Prati

Es ist eigentlich ganz schön lange her, dass ich vor lauter Überforderung davor war, in Tränen auszubrechen. Das passiert. Keine Frage. Mir passiert es zum Beispiel, wenn man mich nach zu vielen Details fragt, wenn ich doch nur einen einfachen Salat bestellen wollte. „Dressing? To go, to stay? Mit Gabel, ohne, Pilze? Mais? Im Plastikpott oder doch mit gestärkter Serviette?“ – dann fange ich an zu weinen… Heute ist es mir aber in meinem ureigensten Hoheitsgebiet passiert: im Auto! Weiterlesen „Verkehrsprobleme in und um Prati“

vorher / nachher

vorher – nachherEigentlich hatte ich mich heute mit einer Freundin in der Stadt treffen wollen. Ich hatte mich extra für den Feiertag hübsch gemacht… Und dann habe ich geschlagene 30 Minuten auf den Bus gewartet und gewartet und gewartet. Langsam waren wir schon eine selbst für einen Sonntag (und die dann abnehmende Busfrequenz) ganz schön große Menge an Wartenden… Das macht prinzipiell schon wenig Spaß, weil man dann genau weiß, dass der nächste Bus katastrophal voll sein wird; inkl. schlechter Luft, unerwünschtem Körperkontakt mit Unbekannten etc. pp. Soweit kam es aber gar nicht. Weiterlesen „vorher / nachher“

Babbo Natale I

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Der Weihnachtsmann klettert auch in Rom an Fassaden herum und dudelt einem in fast jedem Kaufhaus ins Ohr. „Last Christmas“ gibts dagegen in den kleineren Läden. Und es sind soo viele Cover-Versionen darunter, dass man sich fragen muss, ob überhaupt noch etwas anderes als Weihnachtslieder übers Jahr gespielt und eingeübt werden. Aber Babbo Natale, der italienische Weihnachtsmann, hat wenigstens nicht mit Glatteis und Schnee zu kämpfen. Hier ist es zwar kalt, aber es regnet nur. Dafür habe ich gestern erfahren, mit welchen Risiken italienische Kinder vor Weihnachten zu kämpfen haben… Weiterlesen „Babbo Natale I“